Mexikanische Rinderhackbällchen

Dieses Rezept für mexikanische Rinderhackbällchen habe ich kreiert, um sie mittags im Büro essen zu können. Es ist geeignet für glutenfreie Paleo-Ernährung bzw. Low-Carb-Ernährung. Und natürlich kommen die ätherischen Plus-Öle in diesem Rezept bestens zur Geltung!

Diese Rinderhackbällchen sind sehr einfach zu machen – trotz der relativ vielen Zutaten. Und sie sind geschmacklich etwas ganz Besonderes.

Orientiert habe ich mich an dem Rezept für picadillo. Mit diesem Rezept für Hackfleisch werden die chiles rellenos gefüllt, die ich so sehr liebe. Allerdings sollten es eben praktische mexikanische Rinderhackbällchen aus dem Ofen werden, die ich auch einfrieren kann, die kalt oder warm genossen werden können und die ich problemlos mit ins Büro nehmen kann. Durch das Backen im Ofen und die Verwendung von magerem Rinderhack sind sie auch entsprechend fettarm!

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Was ist besonders an mexikanischen Rinderhackbällchen?

Der mexikanische picadillo – das klassische Hackrezept – ist gleichzeitig süß und herzhaft. Die Gewürze machen es vor allem hierzulande zu einem tollen Rezept für den Herbst und den Winter.

Das Rinderhack wird in diesem Rezept mit Knoblauch und Zwiebeln, mit Mandeln und Nüssen, mit Zitrone, mit Zimt, Nelkengewürz und Kreuzkümmel, mit Apfel, Banane und Tomate vermengt. Und mit Rosinen.

Du meinst, das passt nicht? Probiere es aus!

Ich muss stolz erklären, dass mir dieses leicht abgewandelte Rezept ganz wunderbar gelungen ist. Es schmeckt “wie Zuhause”. Für mich jedenfalls! Und es lässt sich prima mit ätherischen Ölen kochen.

Hast du schon mit Aromaölen gekocht? Dann weißt du, dass dies nicht immer ganz einfach ist. Dieses Rezept wird dir aber bestimmt gelingen. Es ist trotz der vielen Zutaten sehr leicht und ich sage dir, worauf du achten musst, damit es gelingt!

Mexikanische Rinderhackbällchen

Diese mexikanischen Rinderhackbällchen basieren auf dem klassischen Rezept für "picadillo". Gewürzt sind sie mit ätherischen Ölen zum Kochen, gebacken werden sie fettarm im Ofen. Sie können kalt oder warm genossen werden!
Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit35 Min.
Arbeitszeit55 Min.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Mexikanisch
Keywords: fettarm, glutenfrei, herzhaft, leicht, low carb, paleo, süß, würzig
Portionen: 5 Portionen

Equipment

  • Muffinblech
  • Muffinförmchen aus Papier

Zutaten

  • 400 g Rinderhack Bio-Qualität
  • 1 Ei
  • 1 große Knoblauchzehe (oder zwei kleine)
  • 5 Lauchzwiebeln (oder 1 kleine Zwiebel)
  • 1 Apfel
  • 3 EL gehackte Mandeln
  • 3 EL gehackte Nüsse (Pecan oder Walnuss)
  • 3 EL Rosinen
  • 2 EL Tomatenmark

Gewürzmischung:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 Messerspitze Cayenne-Pfeffer
  • 2 Tropfen ätherisches Zitronenöl Zitrone+
  • 2 Tropfen ätherisches Kreuzkümmelöl Cumin+
  • 2 Tropfen ätherisches Pfefferöl Schwarzer Pfeffer+
  • 2 Tropfen ätherische Ölmischung Thieves Thieves+ (oder je ein Tropfen Nelke+ und Zimt+)

Anleitung

Vorbereitung

  • Muffinförmchen aus Papier in die Förmchen des Muffinblechs tun (verhindert das Ankleben im Ofen und erleichtert die Handhabung der fertigen Rinderhackbällchen).
  • Ofen auf 160 ° C vorheizen (Umluft) oder 180 ° C Ober- und Unterhitze.
  • Knoblauch schälen und fein hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken.
  • Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden (oder die Zwiebel fein hacken).
  • Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Masse für die Rinderhackbällchen

  • Alle Zutaten mit Ausnahme der Zutaten für die Gewürzmischung in eine Schüssel geben.
    Zutaten für mexikanische Rinderhackbällchen in der Schüssel
  • In einem Eierbecher (oder anderem kleinen Gefäß) das Olivenöl, Salz, Cayenne-Pfeffer und die ätherischen Öle vermengen. Vorsicht mit den ätherischen Ölen: nicht mehr als die angegebenen Menge nehmen, sie schmecken sehr intensiv!
    Gewürzmischung in Olivenöl mit den ätherischen Plus-Ölen für mexikanische Rinderhackbällchen: Zitrone+, Kreuzkümmel+, Schwarzer Pfeffer+ und Thieves+
  • Die Gewürzmischung zur Hackmischung geben und alles gut miteinander vermengen.
    Hackfleischmischung für mexikanische Rinderhackbällchen in der Schüssel
  • Hände in kaltes Wasser tauchen und aus dieser Masse 9 bis 12 Hackbällchen formen und in die vorbereiteten Muffinförmchen legen.
    Mexikanische Rinderhackbällchen in Muffinform vor dem Backen

Rinderhackbällchen backen

  • Die Rinderhackbällchen 35 Minuten im Ofen backen.
  • Die mexikanischen Rinderhackbällchen könnten entweder sofort verzehrt oder aber auch im Kühlschrank oder Eisfach gelagert werden.
    Mexikanische Rinderhackbällchen im Muffinblech fertig gebacken

Notizen

Da wir mit 100 % naturreinen ätherischen Ölen arbeiten, ist es wichtig, dass die Gewürzmischung gesondert zusammengemengt wird. In dem Olivenöl und zusammen mit dem Salz (und dem Cayenne-Pfeffer) lösen sich die ätherischen Öle am besten und verteilen sich dann später gleichmäßig im Fleisch.
Außerdem hat dieses Vorgehen den Vorteil, dass du die ätherischen Öle fein dosieren kannst und bei einer Fehldosierung (1 Tropfen mehr kommt schnell aus aus dem Fläschchen!) nur die Gewürzmischung neu gemacht werden muss. Gerade für Anfängerinnen in der Aromaküche ist dies ein guter Trick!
Das Original-Rezept für picadillo enthält statt der ätherischen Öle je eine Messerspitze gemahlenen Zimt, Nelke und Kreuzkümmel. Außerdem wird es mit fünf frischen Tomaten anstelle des Tomatenmarks gemacht und enthält zusätzlich noch eine reife Banane. Da diese Hackbällchen aber schön fest und “transportabel” werden sollen, habe ich diese beiden Zutaten hier weggelassen. Und es schmeckt genauso gut wie das Original!

Übrigens: Die ätherischen Plus-Öle kannst du direkt in meinem Shop bestellen!

Du suchst mehr Rezepte der Aromaküche mit ätherischen Ölen? Hier findest du sie.

Hast du dieses Rezept ausprobiert? Dann schreib doch in die Kommentare, ob es dir geschmeckt hat!

2 Antworten auf „Mexikanische Rinderhackbällchen“

    1. Das freut mich natürlich sehr! Die Mischung zwischen würzig und süß macht auch süchtig. Und wacker, von Deiner Tochter! Kinder stehen nicht immer spontan auf Kreuzkümmel ;-). Allerdings mochte ich das auch schon als Kind ;-).

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