Das essenzielle Rezept für Brownies – After-Eight-Brownies!

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon nach meinem Rezept für Brownies gefragt worden bin. Das war schon zu Zeiten so, als ich sie noch nicht glutenfrei gebacken habe und die ätherischen Öle noch nicht den Weg in meine Küche gefunden hatten. Nun löse ich aber endlich mein Versprechen endlich ein und zeige auch in Wort, Bild und Video, wie ich meine Brownies backe. Und es sind Brownies, die herrlich „fudgy“ sind – also außen knusprig und innen – na ja, fast roh. 

Vorab muss ich noch eines zugeben und im Video werdet Ihr es sehen: Ich habe zwar ein Grundrezept für Brownies, aber das variiere ich jedesmal, wenn ich backe… Aber so wird das Brownie-Backen nie langweilig. Und das Brownie-Essen sowieso nicht. Das liegt aber an der Schokolade.

Zunächst das Video – und unten dann in Wort und Bild:

Das essenzielle Rezept für Brownies (After-Eight-Brownies)

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Nun aber los – wie üblich fangen wir mit den kommentierten Zutaten an:

Zutaten für dieses glutenfreie Rezept für Brownies

Zutaten für After-Eight-Brownies
So oder anders – bei den Zutaten darf man auch mal kreativ werden. Die wichtigste Zutat ist versteckt und wird erst weiter unten gezeigt.
  • 1 Tafel Schokolade (180 bis 200 g) – hier ist die Auswahl wichtig: für die Brownies im Video habe ich „Herbe Sahne“ vom Delikatessen-Albrecht (Aldi) genommen, weil sie besonders cremig ist. Sehr häufig nehme ich allerdings auch die Grand Noir Edelbitter 85 % von Gepa  (das sind dann zwei Tafeln) und nehme dann mehr Butter. (Die Grand-Noir-Schokolade ist auch für laktosefreie Brownies geeignet.)
  • 1 Päckchen Butter, davon verwende ich mindestens 200 g, der Rest kommt in die Backform und aufs nächste Brötchen. Bitte frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie schön weich ist! (Wer laktosefreie Brownies möchte, nimmt Kokosöl, allerdings weniger, da es viel flüssiger ist.)
  • 3 Eier und kein weiterer Kommentar.
  • 1 bis 1 1/2 Tassen Zucker. Hier nehme ich meistens Rohrohrzucker. Wenn es besonders fein werden soll, ersetze ich einen kleinen Teil davon mit Vollrohrzucker, weil der noch mal so eine leckere Karamellnote hinzufügt. Aber davon nur ein zwei bis drei Esslöffel.
  • 1 Tasse (glutenfreie) Mehle, ja, Mehrzahl. Klar, man kann auch nur Hafermehl oder nur Reismehl nehmen. In dem Rezept für Brownies im Video nehme ich Buchweizenmehl, Reismehl (da kann man auch weniger nehmen, Reismehl wirkt immer etwas „sandig“), glutenfreies Hafermehl (das liebe ich) und etwas Kokosmehl. Bitte immer nur wenig Kokosmehl nehmen. Außer Ihr möchtet Brownies, die als Ziegelsteine verwendet werden können.
    Und jetzt noch ein heißer Tipp, wenn Ihr nicht glutenfrei essen müsst. Nehmt dann unbedingt Einkornmehl. Das ist ein sogenannter „Urweizen“, der viel besser verdaulich ist, als der handelsübliche Weizen. Ich habe viel zu spät davon erfahren und kann leider auch den nicht mehr vertragen. Aber wenn Ihr Euch eine Glutenunverträglichkeit vom Hals halten möchtet, dann verwendet so oft wie möglich Einkornmehl. Gibt es übrigens – so eine Überraschung – in meinem Shop.
  • 1 gestrichenen Teelöffel Backtriebmittel. Ich nehme ca. einen halben TL Natron (baking soda) und noch etwas weniger Weinstein-Backpulver. Wenn Du ganz klassisch nur Natron verwendest, kannst Du noch einen Schuss Apfelessig in den Teig geben. Es sind zwar schon Eier drin, aber dann wird er noch etwas „fluffiger“.
  • 1 Prise Salz. Die darf nie fehlen.
  • 1 Esslöffel Vanilleextrakt (optional). Echte Vanille, wenn möglich. Meines habe ich mir aus Mexiko mitgebracht. Man muss bei Vanille immer schauen, dass man ein gutes Produkt findet, die nicht nur aus Alkohol oder Zucker besteht.
  • 1 Tasse gehackte Pecannüsse (optional). Meine Brownies müssen Pecannüsse enthalten. Dann ist die Konsistenz perfekt, diese Mischung zwischen „fudgy“ und „crunchy“. Lecker! Und da lasse ich auch nicht mit mir reden. Entweder Pecan- oder gar keine Nüsse. Vergesst, was Margaret Thatcher mit TINA (there is no alternative) meint. Dies ist der einzige Fall, bei dem der Ausspruch stimmt.
  • Jetzt setzen bitte die Trommeln ein. Dieses Rezept für Brownies ist ja ein Rezept für After-Eight-Brownies. Dafür benötigt Ihr noch 3 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl (Pfefferminze+). Auch das ist in meinem Shop erhältlich. Bei diesem kann ich garantieren, dass es 100 % rein, naturbelassen, mehr bio als bio ist. Einfach Pfefferminze (Mentha piperita), nicht mehr, nicht weniger. Und auf einzigartige Weise destilliert. Nehmt bitte das „Plusöl“, das in Europa auch offiziell als Nahrungsergänzung zugelassen ist.

Langer Rede kurzer Sinn: Ihr benötigt Schokolade, Butter, Eier, Mehl, ’ne Prise Salz, Backpulver und Pfefferminze+. Vanille und Pecannüsse sind optional. Ganz einfach also.

Jetzt machen wir was draus – Backanleitung

Nun wird es noch einfacher: Von der Butter nehmt Ihr etwas ab, um damit die Backform einzufetten. Den Rest halbiert Ihr. Eine Hälfte davon wird dann zusammen mit der Schokolade im Wasserbad zu einer flüssigen Masse zerschmolzen. Ein normaler Topf tut es auch, wenn Ihr ständig rührt und aufpasst, dass nichts anbrennt.

Während diese Soße etwas abkühlt, schlagt Ihr den Zucker mit der zweiten Hälfte der Butter – die schön weich ist, weil Ihr sie schon vor Stunden aus dem Kühlschrank geholt habt – ganz wunderbar schaumig. Dann rührt schlagt Ihr die drei Eier einzeln hinein und rührt sie einzeln hinein. Warum das so ist, seht Ihr im Video (bei YouTube ist unter dem Video ein „Inhaltsverzeichnis“ zum Vorspulen).

Nun kommt die Schokosoße hinzu, dann kommt das Mehl mit dem Backpulver/dem Natron und einer Prise Salz. Anschließend fügst Du noch Vanilleextrakt und Pecannüsse hinzu. Wenn Du magst.

Nicht fehlen darf bei diesem Rezept für Brownies das Pfefferminze-Plusöl. Drei Tropfen. Höchstens vier. Probiert aus, wie Ihr es mögt. So werden die Brownies zu After-Eight-Brownies. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wunderbar der Geschmack auch nach dem Backen noch erhalten ist.

So, der Teig kommt nun in die gefettete und mit etwas Mehl bestäubte Backform. Zu der Backform lässt sich auch noch so einiges sagen… Ich habe im Video meine Auflaufform genommen, damit die Brownies schön flach werden. Die Backzeit ist dann etwas länger als in einer Brownie-Kastenform, da diese aus Metall und viel dünnwändiger ist. Hier kann ich auch wirklich nur den Tipp geben: Probiert es aus und schaut nach ca. 18 Minuten Backzeit nach, wann es so weit ist. Sowohl der Ofen als auch die gewählte Form kann da die Backzeit enorm verändern. Ist so.

Irgendwann zwischendurch habt Ihr den Ofen schon einmal vorgeheizt. Auf 170 Grad Ober- und Unterhitze. Das geht bei allen Öfen. Ich mache das immer relativ spät, denn ich kann es überhaupt nicht haben, dass ich durch eine schnelle Vorheizzeit gedrängelt werde.

Jetzt aber ab in dem Ofen mit den Brownies und 18 bis 25 Minuten backen. Oder 30, wenn sie eher keksig als „flüssig“ werden sollen. Deine Entscheidung!

Was danach kommt, ist auch irgendwie wichtig

Jetzt kommt der schwierigste Teil. Und ich meine nicht das Essen. Ich meine das Warten. Denn Brownies, die schön fudgy sein sollen, müssen erst einmal auskühlen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank, damit sie ordentlich „durchziehen“. Da hilft alles nichts, Ihr müsst Euch in Geduld üben. Oder ein Vorhängeschloss an den Kühlschrank anbringen und den Schlüssel wegwerfen. Ein kleiner Trost: Wenn man die Brownies nach dem Auskühlen und vor der Verfrachtung in den Kühlschrank in Stücke schneidet, fällt bestimmt ein kleines Probierstück an. So kann man testen, dass sie nach dem Aufenthalt im Kühlschrank tatsächlich noch besser schmecken…

Brownies - noch frisch aus dem Ofen
Der muss jetzt erst noch abkühlen!

Mich rettet übrigens meine Katze Xoco vor der ständigen Versuchung. Für Katzen sind Schokolade und Birkenzucker bzw. Xilit (s. „Paleo“-Variante unten) tödlich. Und das ist mal nicht ironisch gemeint. Also müssen die Brownies immer weggepackt werden.

So, wenn nun aber das Warten vorbei ist, wünsche ich Euch guten Appetit!

After-Eight-Brownies vor dem Servieren...
Nicht schön, aber selten. Selten lecker.

Varianten des Rezepts

Dieses Rezept kann man selbstverständlich nach Lust und Laune variieren. Eine Vorschläge habe ich ja oben schon gemacht: wie man die Mehlsorten mixen kann oder wie die Brownies laktosefrei werden.

Als jemand mit dem Stoffwechsel eines Urmenschen (sprich, ich kann rohes Fleisch besser als rohes Gemüse verdauen – na ja, fast), mache ich auch mal eine „Paleo“-Variante der Brownies. In Anführungszeichen. Ich bin mir dast sicher, dass es in der Altsteinzeit noch keine Brownies gegeben hat. Komischerweise hat sich die Menschheit trotzdem weiterentwickelt. Für diese Brownie-Variante nehme ich Kokosöl statt Butter, reinen (schwach entölten) Kakao, Kakao-Nibs und Birken- statt Rohrzucker. Ach je, es gibt so viele Möglichkeiten.

Vegane Brownies habe ich zugegebenermaßen noch nie gemacht. Das ändert sich aber in der kommenden Woche. Da feiern wir den Geburtstag unseres studentischen Team-Mitglieds bei der Arbeit. Sie bekommt vegane Brownies. Wenn die so werden, dass sie sich essen lassen, kann ich das Rezept hier nachtragen.

Andere Geschmacksrichtungen

Das ist aber nicht alles. Dieses Rezept für Brownies kann nicht nur in der „natürlichen“ und in der After-Eight-Variante gebacken werden. In meiner Küche stehen noch eine Reihe anderer ätherischer Öle (Plus-Öle), die ebenfalls für ein tolles Geschmackserlebnis sorgen. Hier meine Auswahl:

Vier Plus-Öle: Pfefferminze, Orange, Kardamom und Thieves-Mischung
  • Orange+ für einen fruchtigen Touch (Mandarine+ und selbst Zitrone+ geht sicher aus).
  • Zimtrinde+ oder Thieves+ für die Jahresendfeierlichkeiten wie Weihnachten und so (Die Thieves-Mischung besteht übrigens aus den ätherischen Ölen aus Zimtrinde, Nelke, Zitrone, Rosmarin und Eukalyptus – Nachtrag zum Video!).
  • Kardamom+ schmeckt orientalisch und herbstlich und weihnachtlich.
  • Und wenn ich eine 5-Sterne-Bäckerin wäre, würde ich auch mal Lavendel+ ausprobieren. Vielleicht mache ich das trotzdem mal. Und Lemongras+ für „asiatische“ Brownies? Es kann ja auch mal sehr „exotisch“ sein…

Was würdet Ihr in Eure Brownies tun? Habt Ihr noch Fragen zu dem Rezept. Wie ist es Euch gelungen? Schreibt das gerne in die Kommentare!

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